Beschwerden & Anwendungsbereiche

Migräne & Kopfschmerzen

Für die chinesische Medizin zählt die genaue Stelle, die Art des Schmerzes und der Auslöser. Pochen an der Schläfe wird anders eingeordnet als dumpfer Stirndruck — von dieser Unterscheidung geht alles Weitere aus.

Wo der Schmerz sitzt

Weil jede Kopfregion einer eigenen Leitbahn zugeordnet ist, will die chinesische Medizin zuerst wissen, wo genau der Schmerz sitzt: Für Schläfe, Stirn, Scheitel und Hinterkopf gilt jeweils ein anderes Vorgehen. Hinzu kommen die Art des Schmerzes und die Bedingungen, unter denen er sich verstärkt. Eine Migräne mit Übelkeit und Lichtempfindlichkeit deutet man meist als aufsteigendes Muster, das mit Anspannung, Schlafmangel und übersprungenen Mahlzeiten zusammenhängt.

Therapeutischer Ansatz

Vorgehen bei Kopfschmerz und Migräne

Gesetzt wird an Punkten der betroffenen Kopfregion sowie an Händen und Füssen. Kommt der Schmerz aus dem Nacken, geht Tuina voran — für viele ist das der entscheidende Teil. Zeigt der Befund eine Schwäche, ergänzen chinesische Mischungen. Notieren Sie zu jedem Anfall Datum, Dauer und Umstände.

Hinweis

Eine ärztliche Abklärung wird dadurch nicht ersetzt. Setzt Kopfschmerz unvermittelt und ungewöhnlich heftig ein, kommt Fieber mit steifem Nacken hinzu oder treten Sehstörungen, Sprachprobleme, Lähmungen oder Verwirrtheit auf, ist sofort ärztliche Hilfe nötig — ebenso nach einem Sturz auf den Kopf.

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Migräne & Kopfschmerzen und Traditionelle Chinesische Medizin.

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