Beschwerden & Anwendungsbereiche

Schlafstörungen

Zwischen dem, der abends stundenlang wach liegt, und dem, der nachts hochschreckt, liegt für die chinesische Medizin ein Unterschied. Er bestimmt, wo genadelt wird.

Schlafstörungen aus Sicht der TCM

In der chinesischen Medizin gilt der Schlaf als jene Zeit, in der sich das Aktive zurückzieht und das Ruhige die Führung übernimmt. Misslingt dieser Wechsel, unterscheidet man mehrere Muster: ein Einschlafen, das an kreisenden Gedanken scheitert, frühes Erwachen mit innerer Hitze oder einen flachen Schlaf mit vielen Träumen. Auch die Stunde des Aufwachens fliesst mit ein, denn der Tag ist in Abschnitte geteilt, von denen jeder einem Funktionskreis entspricht.

Therapeutischer Ansatz

Was bei Schlafproblemen geschieht

Gesetzt werden Punkte, die als beruhigend gelten, dazu solche, die zum festgestellten Muster gehören. Ein Teil der Behandelten wird schon im Verlauf der Sitzung sehr ruhig, manche schlafen ein — erwünscht ist das, doch es lässt für sich genommen noch keinen Schluss auf den weiteren Verlauf zu. Weil Schlaf sich nur über Wochen beurteilen lässt, gehören chinesische Mischungen fast immer dazu.

Hinweis

Eine ärztliche Diagnose stellt dies nicht dar. Wer am Tag kaum wach bleibt, bei wem Atemaussetzer im Schlaf auffielen oder wer laut schnarcht, sollte das abklären lassen. Gleiches gilt bei Schlaflosigkeit im Rahmen einer Depression. Schlafmittel werden nur in Absprache reduziert.

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Schlafstörungen und Traditionelle Chinesische Medizin.

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